Reiseprogramm
Kulinarische Reise durch das Piemont zur Blumenriviera - 7 Tage
Das Piemont und die Blumenriviera versprechen auf dieser genussvollen Reise abwechslungsreiche Impressionen mit exklusiven Gaumenfreuden. Zwischen der alpinen Kulisse der norditalienischen Metropole Turin mit ihren barocken Prachtbauten und den duftenden Blumenbeeten von San Remo öffnet sich eine kulinarische Schatzkammer. So wird im Weinbaugebiet von Barbera d’Asti der Wein der Familie Bologna verkostet. Die Spezialitätengeschäfte von Alba locken mit weißem Trüffel, Bergkäse und herzhafter Wurstware, und auf den umliegenden Hügeln der Langhe reift seit der Antike die edle, aber anspruchsvolle Nebbiolo-Traube. Malerische Winzerorte wie Barolo und Dolceacqua sowie der traumhafte Ausblick vom Gebirgspass Colle di Tenda sind ein wahrer Augenschmaus. An der Blumenriviera verströmen die Casinos von San Remo und Monaco das noble Flair der Belle Époque.
1. Tag
Köln – Terruggia
Von Köln aus geht es mit dem First-Class-Reisebus zunächst durch die Schweiz und später vorbei am Comer See nach Terruggia ins Hotel Ariotto.
2. Tag
Turin und Barbera d’Asti
In der Po-Ebene liegt eingerahmt von den Alpen und den Hügeln des Montferrat die norditalienische Großstadt Turin. Die Geschichte der Hauptstadt des Piemont ist eng mit dem Adelsgeschlecht der Savoyen verbunden. Sie wählten die Stadt vom 12. bis zum 19. Jahrhundert als ihren Hauptsitz und errichteten prunkvolle Paläste in Turin und dem Piemont. Diese stehen seit 1997 als Residenzen des Hauses Savoyen auf der Welterbeliste der Unesco. Die beiden bekanntesten sind der Palazzo Madame und der Palazzo Reale – der königliche Palast. Der Palazzo Madame ist eine architektonische Besonderheit. Errichtet auf dem Gebiet des antiken Turins ist das ehemalige Stadttor mit seinen beiden Türmen in den mittelalterlichen Bau integriert. Die Vorderseite ist dagegen ein barocker Anbau aus hellem, elfenbeinfarbenen Sandstein. Der Palazzo Reale war die Hauptresidenz der Könige von Savoyen. Seine üppige Ausstattung zeugt von der royalen Macht seiner einstigen Bewohner. An den Palast schließt die Cattedrale di San Giovanni Battista – der Dom von Turin – an. Teil des Johannes dem Täufer gewidmeten Baus ist eine Kapelle aus schwarzem Mamor. Sie enthält ein Tuch, das als Grabtuch von Turin weltbekannt ist und die Abdrücke von Jesus Christus zeigen soll. Hinter der unscheinbaren Fassade eines Bürgerhauses verbirgt sich die prachtvoll ausgestattete barocke Kirche San Lorenzo. Unübersehbar ist hingegen das Wahrzeichen von Turin, die kuriose Mole Antonelliana. Der Bau wurde von 1863 bis 1888 nach den Entwürfen des Turiner Architekten Alessandro Antonelli gebaut. Bei seiner Fertigstellung galt die Mole mit einer Höhe von 167 Metern als das höchste begehbare Gebäude der Welt. Die Aussichtsplattform auf etwa halber Höhe bietet bei gutem Wetter einen traumhaften Ausblick auf Turin und die umliegenden Berge. Am Nachmittag geht es in das Anbaugebiet des Rotweins Barbera d’Asti. Auf dem familiengeführten
Weingut Braida di Giacomo Bologna wartet eine Besichtigung mit anschließender Weinverkostung.
3. Tag
Alba, Langhe und Barolo
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Gaumenfreude. Los geht es mit einem Stadtrundgang durch die Trüffelhauptstadt Alba. Hier treffen sich von Ende September bis Anfang Oktober Sammler und Händler auf dem Trüffelmarkt und feilschen um die begehrten weißen Leckerbissen, für die die Region berühmt ist. In den Straßen, die zur zentralen Piazza del Risorgimento führen, reiht sich ein Spezialitätengeschäft ans nächste. Neben Trüffelvariationen findet man hier auch Bergkäse und Wurstwaren. An der sehenswerten Piazza befindet sich das Rathaus und der Dom von Alba. Im Hügelland der Langhe, dem nächsten Ziel
der Tagestour, wächst bereits seit der Antike der anspruchsvolle Nebbiolo-Wein. Er hat hohe Ansprüche an Boden und Lage, braucht lange zum Reifen und ist dementsprechend auch lange haltbar. Das hat ihm den Ruf einer Edelrebe eingebracht. Aus der Rebe werden die Weinsorten Barolo, Barbaresco und Nebbiolo d’Alba gekeltert. Die zahlreichen Haselnusssträuche und Walnussbäume der Gegend liefern den Rohstoff für sehr bekannte Produkte: In Alba werden aus den Nüssen die Rocher-Kugeln und der bekannte Schokoladenbrotaufstrich Nutella hergestellt. Anders als die meisten Orte der Gegend, die von Burgen bewacht auf Hügelkuppen errichtet wurden, liegt der
Ort Barolo in einem Tal. Hier finden sich einige der exklusivsten Weinberge der Region wie der Cannubi-Hügel. Bevor es zur Wein und Grappaprobe zurück ins Hotel Ariotto geht, wird in dem malerischen Winzerdorf, das zwei Schlösser, eine Kirche und ein Korkenziehermuseum beherbergt, ein Stadtrundgang unternommen.
4. Tag
Terrugia – Cuneo – Colle di Tenda –San Remo
Nach dem Frühstück wird das Piemont verlassen und es geht in Richtung der ligurischen Küste. Auf dem Weg erfolgt ein Stopp in Cuneo. Der Name leitet sich vom italienieschen Wort für Keil ab und beschreibt die Lage der Stadt an der Spitze eines Hochplateaus zwischen den Flüssen Gesso und Demonte. Wegen ihrer zugleich auch strategisch wichtigen Lage an der Grenze zwischen Frankreich und Italien war die Stadt häufig Schauplatz von Krieg und Zerstörung. Die Kirche San Francesco ist deshalb eines der wenigen Gebäude, die aus dem Mittelalter erhalten geblieben sind. Dennoch ist die Altstadt mit ihren Gebäuden
aus dem 17. und 18. Jahrhundert äußerst sehenswert. Entlang der Via Romana erstrecken sich Arkaden bis zur beeindruckenden Piazza Galimberti. Cuneo ist überdies auch bekannt für seine köstlichen Cuneesi.Die mit Rum gefüllten Schokokugeln sind eine Spezialität der Stadt. Nach der Mittagspause führt der Weg in Richtung Riviera auf den Alpenpass Colle di Tenda. Auf der Passhöhe
markieren die Ruinen eines italienischen Forts aus dem Jahr 1880 die Grenze zu
Frankreich. Die Panoramafahrt auf der Serpentinenstraße bietet einen schönen Ausblick auf die Berglandschaft. Bei Ventimiglia wird die Blumenriviera erreicht. Von hier ist es nicht mehr weit bis nach San Remo, wo Sie die kommenden 3 Nächte im Hotel Paradiso verbringen werden.
5. Tag
Dolceacqua und Monaco
Im Nervia-Tal liegt der bezaubernde mittelalterliche Ort Dolceacqua. Über den engen Gassen thronen die Ruinen des Castello dei Doria. Eine Brücke aus dem 13. Jahrhundert überspannt in einem einzigen Bogen die Nervia. Sie inspirierte den französischen Impressionisten Claude Monet zu seinem Bild „Juwel der Leichtigkeit“. Nächstes Ziel ist das Fürstentum Monaco mit seinem Fürstenpalast, dem Dom und dem berühmten Casino im Stadtteil Monte Carlo. Die öffentliche Straße entlang des Jachthafens von La Condamine ist Teil der legendären Formel-1-Rennstrecke. Auf der Rückfahrt nach San Remo gibt es traumhafte Ausblicke auf die Côte d’Azur zu genießen.
6. Tag
San Remo
San Remo ist der Hauptort der Blumenriviera. Seinen Namen verdankt der Küstenabschnitt den zahlreichen Blumenfeldern, auf denen Nelken und Rosen für den Blumenhandel gezüchtet werden. Bekannt ist San Remo vor allem wegen des Casinos, das sich in der Nähe der sehenswerten Altstadt La Pigna befindet. Zum Schutz vor Piraten wurden die Häuser eng an- und übereinander gebaut. Bögen überspannen schmale Gassen, und kleine Plätze laden zum Verweilen ein. Dank seiner geschützten Lage in der Bucht zwischen Kap Nero und Kap Verde herrscht hier auch im Winter ein mildes Klima. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verwandelte sich der Fischerort zu einem der gefragtesten Kurorte der Belle Époque. Auch heute ist das Flair dieser Zeit noch spürbar. Der Nachmittag in San Remo steht zur freien Verfügung.
7. Tag
San Remo – Köln
Mit dem First-Class-Reisebus geht es heute nach dem Frühstück wieder auf die Heimreise von San Remo zurück nach Köln.
Kurzfristige Änderungen vorbehalten.
Eingeschlossene Leistungen
• Fahrt im First-Class-Reisebus ab/bis Köln
• 3 Übernachtungen mit Frühstück und
Abendessen im Hotel Ariotto
• 3 Übernachtungen mit Frühstück und
Abendessen im Hotel Paradiso
• Ausflüge und Stadtrundgänge
laut Programm
• Besichtigung und Weinprobe im
Raum Asti
• Wein und Grappaprobe im Hotel Ariotto
• Deutschsprachige Reiseleitung
ab/bis Köln
• Taxiservice im Kölner Stadtgebiet gemäß
Univers Katalog
Hotel in Terrugia/San Remo****
Details- Doppelzimmer
899 €
- Einzelzimmer
1064 €
Hotel in Terrugia/San Remo****
4-Sterne-Hotel Ariotto
in Terruggia Das Haus liegt in dem kleinen Ort Terruggia inmitten der Hügel des Monferrato. Es verfügt über ein elegantes Restaurant und eine Bar mit Zugang zum mediterranen Garten. Alle Zimmer sind mit Klimaanlage, Bad mit WC, Haartrockner, TV, Telefon, Minibar und Safe ausgestattet.
4-Sterne-Hotel Paradiso
in San Remo
In unmittelbarer Nähe zur Altstadt San
Remos befindet sich dieses wunderschöne Hotel. Eine Bar und ein À-lacarte-Restaurant sorgen für das leibliche Wohl der Gäste. Die Zimmer verfügen alle über ein Bad mit WC, Haartrockner, Klimaanlage, Satelliten-TV, Safe, Telefon, Minibar und kostenloses Internet per WLAN.
Hoteländerungen vorbehalten










