Reiseprogramm
Traumhafte Toskana und unberührtes Elba - 9 Tage
Zypressen und Weinberge prägen die romantische Hügellandschaft der Toskana. Vor diesem malerischen Panorama hat der Wettstreit der toskanischen Handelsstädte um die prächtigsten Bauten im Laufe der Geschichte zahlreiche Altstädte von besonderer Schönheit entstehen lassen. Unter anderem geht es auf den Entdeckungstouren dieser Rundreise nach Florenz, die Geburtsstadt der Renaissance, vor allem bekannt für ihre zahlreichen Paläste und Plätze sowie für die berühmten Uffizien und die Ponte Vecchio. Eindrucksvoll und schon von weitem sichtbar überragen die großen Geschlechtertürme das Städtchen San Gimignano. Über Siena, wo jedes Jahr auf der Piazza del Campo die berühmten Pferderennen stattfinden, führt die Reise auf die Insel Elba. Hier laden die Promenaden malerischer Fischerdörfer zum Flanieren und Entspannen ein. Auf der Hin- und Rückfahrt sorgen Übernachtungen in Südtirol und am schönen Comer See dafür, dass die Reise zu einer echten Erholung wird.
1. Tag
Köln – Sterzing
Von Köln aus geht es in einem modernen First-Class-Reisebus durch Süddeutschland und das Inntal nach Sterzing in der italienischen Provinz Südtirol. Hier wird im Hotel Rosskopf übernachtet.
2. Tag
Lucca – Montecatini Terme
Vorbei an Verona und Bologna wird bei Lucca die Toskana erreicht. Die mächtigen Stadtmauern aus der Renaissance umgeben noch heute die Altstadt. Ziele einer Stadtführung durch Lucca sind der Dom San Martino mit seiner reich gegliederten romanischen Fassade und das einstige römische Amphitheater. Im Mittelalter war Lucca reich und berühmt für seine Färber und Seidenweber. Auch heute noch lohnt sich ein Schaufensterbummel entlang der Via Fillungo, der Hauptstraße der Stadt. Im Anschluss geht es weiter zum Hotel Puccini nach Montecatini Terme. Der bedeutende Kurort ist bekannt für seine schwefel- und sodahaltigen Quellen. Nach dem Abendessen bietet sich ein Spaziergang zu den Kuranlagen an.
3. Tag
Volterra – San Gimignano
Durch die hügelige toskanische Landschaft mit ihren Weinbergen und Zypressen geht die Fahrt nach Volterra. Strategisch günstig auf einem Hügel über dem Fluss Cecina gelegen, war die Stadt schon immer ein begehrter Siedlungspunkt. Die Verarbeitung von Alabaster geht in Volterra bis auf die Etrusker zurück. An die Stadtgründer erinnert noch die Porta all’Arco, ein Stadttor aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Eine Stadtbesichtigung führt zu den architektonischen Zeugnissen weiterer Epochen: dem römischen Teatro Romano aus dem 1. Jahrhundert vor Christus, dem Dom Santa Maria Assunta aus dem frühen 12. Jahrhundert, dem achteckigen Baptisterium aus dem 13. Jahrhundert und schließlich dem Palazzo dei Priori, dem ältesten erhaltenen Kommunalpalast der Toskana. Anschließend
steht die Besichtigung von San Gimignano – die Stadt der Türme – auf dem Reiseprogramm. Der beschauliche Ort ist berühmt für seine 13 Geschlechtertürme aus dem Mittelalter. Ihre Erbauer demonstrierten mit ihnen weithin sichtbar den Wohlstand und die Macht ihrer Familien.
4. Tag
Florenz
Florenz gilt als Wiege der Renaissance. Viele bedeutende Künstler der Epoche wie Michelangelo haben hier gewirkt und herausragende Meisterwerke hinterlassen. Nach der Ankunft mit dem Zug erwartet Sie eine Stadtführung durch die faszinierende Hauptstadt der Toskana mit ihren vielen prachtvollen Plätzen und Palästen. Die Piazza Signoria war einst das politische Zentrum der Republik Florenz. Im Palazzo Vecchio mit seinem wehrhaften Turm tagte nach seiner Fertigstellung 1314 das Parlament. Nebenan boten die Bögen der Loggia dei Lanzi Platz für Festlichkeiten und Empfänge. Zwischen diesen beiden Bautwerken ragen die Uffizien empor. Das Gebäudeensemble beherbergt eine der berühmtesten Kunstsammlungen der Welt mit Werke von Botticelli, Cranach, da Vinci, Raffael oder Michelangelo. Das religiöse Zentrum von Florenz ist seit Jahrhunderten der Domplatz, der von der Kathedrale Santa Maria del Fiore gesäumt wird, einer der größten Sakralbauten Europas. Ihre Westfassade, der Glockenturm und das Baptisterium formen ein beeindruckendes Panorama aus rosa, weißem und grünem Marmor. Das Prunkstück ist jedoch die imposante 107 Meter hohe Kuppel der Kathedrale mit einem Durchmesser von 45 Metern – eine architektonische Meisterleistung des 15. Jahrhunderts. Das Innere des Doms ist reich mit Fresken und Skulpturen verziert. Bevor es am späten Nachmittag mit dem Zug zurück nach Montecatini geht, bleibt genügend Zeit, um die Stadt eigenständig weiter zu erkunden. Sehenswert ist vor allem die Ponte Vecchio, neben der Kathedrale das bekannteste Wahrzeichen von Florenz. Seit ihrer Fertigstellung im Jahr 1345 ist sie gesäumt von Geschäften. Heute bieten hier zahlreiche Goldschmiede ihren Schmuck an.
5. Tag
Siena – Marciana Marina / Elba
Siena gilt vielen als eine der schönsten Städte Italiens. Zu diesem Ruf hat maßgeblich die gotische Architektur beigetragen, die den Stadtkern prägt. Seit 1995 gehört die Altstadt zum Unesco-Welterbe. Der aus schwarzem und weißem Mamor errichtete Dom von Siena ist ein Glanzstück der italienischen Gotik. Anders als in den meisten Kathedralen befinden sich die prachtvollsten Verzierungen jedoch nicht an der Decke, sondern auf dem Boden. Auf über 50 teils farbigen, teils schwarz-weißen Panelen zeigen Mosaike und Intarsien biblische Szenen und antike Allegorien. Am bekanntesten ist Siena sicherlich für seinen zentralen Platz, die Piazza del Campo. Der abschüssige Platz wird von einem einheitlich gotischen Ensemble umgeben. An der tiefsten Stelle steht der Palazzo Comunale, das Rathaus mit seinem riesigen Turm. Die ungewöhnliche Ortswahl hat ihren Ursprung in der Rivalität der Contrade, der Stadteile. Hier fand man eine neutrale Stelle, die keinen hervorhob. Die Rivalität der Stadtquartiere setzt sich vom Mittelalter bis zum heutigen Tage im „Palio“ fort. Das weltberühmte
Pferderennen, bei dem die Tiere mit den jeweiligen Wappen der Contrade austaffiert sind, symbolisiert den Wettstreit zwischen den Stadtteilen. Zweimal jährlich findet der Palio di Siena auf einem etwa 300 Meter langen Rundkurs auf der Piazza del Campo statt. Die Sieger werden dabei als Helden ihres Bezirkes verehrt. Nach dem Besichtigungsstopp in Siena geht es vorbei an Massa Marittima nach Piombino. Von dort aus setzen Sie mit der Fähre auf die Insel Elba über. Nach etwa einer Stunde Überfahrt wird der malerische Hafen von Portoferraio erreicht. Von hier ist es nicht mehr weit zum Hotel in Marciana Marina.
6. Tag
Villa di San Martino und Porto Azzurro
Eine Panoramarundfahrt bietet die Gelegenheit, die Insel Elba auf bezaubernde Weise kennenzulernen. Die Tour führt zur Villa di San Martino, dem ehemaligen Landsitz Napoleon Bonapartes. Nachdem dieser 1814 als Kaiser von Frankreich abdanken musste, hatte man ihn nach Elba verbannt. Im Osten der Insel liegt in einer geschützten Bucht der Hafenort Porto Azzurro, ein weitere Zielort der Rundfahrt. Zwei mächtige Festungen erheben sich über dem einstigen Fischerdorf, in dessen Hafen heute Jachten schaukeln. Die historisches Altstadt und die Uferpromenade laden hier zum Flanieren ein.
7. Tag
Marciana Marina
Der heutige Tag steht für eigene Unternehmungen zur freien Verfügung. Eine gute Gelegenheit, um Marciana Marina zu erkunden. Von den Felsen des geschichtsträchtigen Viertels Cotone hat man einen guten Ausblick auf das übrige Marciana Marina und den pisanischen Wehrturm aus dem 12. Jahrhundert auf der gegenüberliegenden Seite. Dort befindet sich auch ein Kiesstrand, der zum Baden einlädt. Aufgrund seines modernen Jachthafens verfügt Marciana Marina über viele schöne Restaurants, Bars und sonstige Einkaufsmöglichkeiten. Im Hintergrund erhebt sich der über 1.000 Meter hohe Monte Capanne. Zahlreiche Mineralwasserquellen und die Möglichkeit, bei gutem Wetter bis Korsika zu schauen, machen ihn zu einem beliebten Wanderziel.
8. Tag
Marciana Marina – Como
Nach der Fährüberfahrt von Elba zum Festland geht es mit dem Bus vorbei an Mailand nach Como am schönen Comer See. Hier treffen die Ausläufer der Alpen auf mediterranes Lebensgefühl. Prachtvolle Villen zeugen vom Wohlstand, den die Seidenindustrie der Stadt im 18. Jahrhundert brachte. Die ummauerte Altstadt ist heute weitgehend eine Fußgängerzone. Ihre rechtwinklige Ausrichtung zum See hin geht auf die Römer zurück. Im historischen Zentrum befindet sich auch der Domplatz, um den sich der eindrucksvolle Dom, der Torre Comunale, der Rathausturm sowie der Borletto, das ehemalige Rathaus mit seiner Arkadenhalle aus dem 13. Jahrhundert, versammeln.
9. Tag
Como – Köln
Mit dem First-Class-Reisebus geht es heute von Como zurück nach Köln.
Kurzfristige Änderungen vorbehalten.
Eingeschlossene Leistungen
• Fahrt im First-Class-Reisebus ab/bis Köln
• 8 Übernachtungen inklusive Halbpension
in einem 3-Sterne-Plus-Hotel in Sterzing
sowie in 4-Sterne-Hotels in Montecatini
Terme, Marciana Marina und Como
• Fährüberfahrt zur Insel Elba und zurück
• Alle im Programm aufgeführten Ausflüge
und Stadtrundgänge
• Reiseleitung ab/bis Köln
• Taxiservice im Kölner Stadtgebiet gemäß
Univers Katalog
Gute Mittelklasse Hotels ***/****
Details- Doppelzimmer
1125 €
- Einzelzimmer
1255 €
Gute Mittelklasse Hotels ***/****










